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Beratung

PRAXIS-Beratung – Beratung nach Ihrem Bedarf – Beisitzer in Einigungsstellen

Der rasante technische, wirtschaftliche und organisatorische Wandel, die globale Wirtschafts- und Finanzkrise und Unternehmensumwandlungen mit dem Abbau von Arbeitsplätzen in Deutschland, in Europa und auch weltweit, stellen die Interessenvertretungen vor neue, komplexe Herausforderungen.
Bei der Bewältigung komplizierter Aufgaben stoßen sie häufig auf Fragen oder Probleme, die eine Beratung und/ oder eine (prozessorientierte) Begleitung durch Sachverständige erforderlich machen.
Dabei können Gegenstand der Beratung alle Ihre Themen sein, mit denen Sie sich jetzt oder zukünftig beschäftigen wollen oder müssen.

 

Voraussetzungen

Nach §§ 80 Abs. 3, 111 BetrVG, in analoger Auslegung §§ 68, 44 BPersVG analog LPVG/LPersVG und nach §§ 30, 25, 31 MVG.EKD oder analog MAVO, können Sie für Ihre/n Betriebsrat/Personalrat/Mitarbeitervertretung externe Sachverständige zur Beratung hinzuziehen, wenn

  • dies zur ordnungsgemäßen Erfüllung der Aufgaben der Interessenvertretung erforderlich ist,
  • eine nähere Vereinbarung mit dem Arbeitgeber/der Dienststellenleitung getroffen wurde (entfällt für Betriebsräte in den Fällen des § 111 BetrVG in Unternehmen mit mehr als 300 Arbeitnehmer/-innen),
  • der angebotene interne und externe Sachverstand des Betriebs/Unternehmens/der Dienststelle ausgeschöpft wurde und
  • immer noch (oder gerade dann) Beratungsbedarf besteht.

 

PRAXIS-Berater/-innen sind Sachverständige und

  • stehen Ihnen auch kurzfristig und im ganzen Bundesgebiet zur Verfügung. Im Rahmen der PRAXIS-Beratung gehen sie auf Ihre konkreten Bedürfnisse vor Ort ein und ergänzen die vorhandene Sachkenntnis der Mitglieder Ihres Gremiums,
  • helfen Ihnen, Auseinandersetzungen zu versachlichen und tragfähige Lösungen zu erarbeiten,
  • geben Ihnen Hilfestellung in sachlichen und strategischen Fragen,
  • unterstützen die Weiterentwicklung Ihrer Kooperations- und Teamfähigkeit,
  • sind unabhängig in der Ausübung ihres Sachverstands und orientieren sich an den Grundsätzen der Arbeitnehmerbeteiligung,
  • sind verpflichtet, alle während der Tätigkeit bekannt gewordenen persönlichen Daten, Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse und sonstige geschäftlichen bzw. betrieblichen Tatsachen nur im Rahmen der Beratungstätigkeit für den Auftraggeber zu verwenden. Das gilt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses. Abweichungen bedürfen der Absprache,
  • sind verpflichtet, alle im Rahmen der Beratungstätigkeit zur Verfügung gestellten Geschäfts- und Betriebsunterlagen ordnungsgemäß aufzubewahren,
  • verfügen über theoretisches Fachwissen aber auch über reichhaltig praktische Erfahrung aus ihrer Tätigkeit als Interessenvertreter/-innen oder vergleichbaren Tätigkeiten,
  • haben damit das entscheidende Mehr an Wissen und Know-how, das Ihnen und Ihrem Gremium die erfolgreiche Beratung sichert.

 

Beratungsthemen und Beisitzer zu Einigungsstellen

Thema und Inhalt der Beratung sind die Themen der Seminare dieser Broschüre und auch andere Themen, die – je nach Anforderung und Interessenlage des Gremiums – frei kombinierbar sind, z. B.:

  • Zu inhaltlichen Fragen der Interessenvertretung
    • - Arbeitnehmer/-innenorientierte Arbeitszeitmodelle
    • - Arbeitssicherheit
    • - Arbeitsplatzergonomie
    • - Arbeitsplatzgestaltung
    • - Arbeits- und Gesundheitsschutz
    • - Arbeitszeit und Arbeitszeitmodelle
    • - betriebliche Altersversorgung, Altersteilzeit
    • - Betriebsänderung, Interessenausgleich/Sozialplan
    • - Beschäftigungssicherung
    • - Beschäftigungsförderung und Beschäftigungsgesellschaften
    • - Bildschirmarbeitsplätze gestalten
    • - Bildungsplanung
    • - Businesscare, Resilienz
    • - Datenschutz
    • - Entgeltsysteme, Entlohnungsgrundsätze
    • - Fortbildung, Weiterbildung
    • - Führungskräfteentwicklung
    • - Fusionen
    • - Gehaltsstrukturen
    • - Gefährdungsbeurteilung – Psychische Belastung
    • - Gefährdungsbeurteilung – Physische Belastung
    • - Interessenausgleich
    • - IT-Systeme
    • - Kommunikationsstrukturen optimieren
    • - Konfliktmanagementsysteme
    • - Leistungs- und Verhaltenskontrolle
    • - Mobbing – Fairness am Arbeitsplatz
    • - Personalentwicklung
    • - Personalplanung (PEP)
    • - Personalzusammensetzung und -struktur
    • - Rationalisierungen
    • - SAP Business Warehouse
    • - SAP ERP, Umstellung von SAP R/3
    • - Sozialpläne
    • - Teamentwicklungskonzepte
    • - Telefonanlagen
    • - Umstrukturierungen von Dienststellen
    • - Unternehmensumwandlung
    • - Urlaub, Urlaubsgrundsätze, -gewährung
    • - Wirtschaftsausschuss, Analyse Geschäftsbericht
    • - Zertifizierungsbegleitung
    • - Zielvereinbarung
  • Zu organisatorischen Fragen der Interessenvertretung
    • - Büroorganisation der Interessenvertretung optimieren
    • - Coaching
    • - Begleitung nach Klausurtagungen
    • - Durchführung von Klausurtagungen
    • - Erstellung des realisierbaren Arbeitsplans
    • - Konfliktmanagement
    • - Moderation von Entwicklungsprozessen im Gremium
    • - Organisationsstruktur der Interessenvertretung optimieren
    • - TeamCoaching/TeamSupervision
    • - Teamentwicklung
    • - Umsetzungsbegleitung nach Klausurtagungen und zu Projekten als Schulungsmaßnahme
    • - Zusammenarbeit optimieren
  • Beisitzer in Einigungsstellen als Sachverständige
    • - zu allen Mitbestimmungsfragen
    • - zu allen Mitwirkungsfragen in freiwilligen Einigungsstellen
  • Dienstleistung in Fragen der Arbeitssicherheit
    • - Fachkraft für Arbeitssicherheit nach § 5 ff. Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG)
    •           und
    • - Beurteilung der Arbeitsbedingungen nach § 2 Lastenhandhabungsverordnung (LasthandhabV)
    • - Beurteilung der Arbeitsbedingungen nach § 3 der Bildschirmarbeitsverordnung (BildschirmarbeitsVO)
    • - Gefährdungsbeurteilung nach § 5 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)
    • - Gefährdungsbeurteilung nach § 5 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) speziell zu psychischen Belastungen
    • - Gefährdungsbeurteilung nach § 3 Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)
    • - Gefährdungsbeurteilung nach § 3 Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung (LärmVibrationsArbSchV)
    • - Gefährdungsbeurteilung nach § 7 Gefahrstoffverordnung (GefStoffV)

 

Beratungsdauer

Die Beratungsdauer ist abhängig vom Beratungsbedarf. Der wird zwischen PRAXIS und Ihrer Interessenvertretung abgestimmt und mit Ihrem Arbeitgeber/der Dienststellenleitung beraten und festgelegt.

 

Vorgehen der Interessenvertretung

Die Interessenvertretung

  • berät in einer ihrer Sitzungen den Beratungsbedarf / den Bedarf für Beisitzer in Einigungsstellen, prüft die Erforderlichkeit und legt durch Beschluss Art, Umfang und inhaltliche Schwerpunkte fest,
  • sendet die Anfrage auf Seite 102 unserer Seminarbroschüre oder aus dem Klick auf <b>Anfrage zur Beratung</b> auf dieser Seite ausgefüllt an PRAXIS und bittet um einen unverbindlichen Beratungs-(ablauf-)plan mit Kostenvoranschlag,
  • berät das Angebot im Gremium, modifiziert evtl. das Angebot in Zusammenarbeit mit PRAXIS und
  • beschließt die Durchführung der Beratung durch PRAXIS und die Kostentragungspflicht des Arbeitgebers/der Dienststelle,
  • setzt den Unternehmer/die Dienststellenleitung über das Vorhaben in Kenntnis und spricht Räumlichkeiten und Zeitpunkt ab,
  • schöpft vor, parallel oder nach der Mitteilung an den Arbeitgeber/die Dienststelle den betriebsinternen, dann den vom Unternehmer/Dienststellenleiter evtl. angebotenen weiteren Sachverstand aus,
  • teilt dem Arbeitgeber/der Dienststelle mit, dass der angebotene interne bzw. externe Sachverstand nach Inanspruchnahme und Prüfung nicht ausreicht, um den Sachverhalt aus Sicht der Interessenvertretung sachgerecht zu beurteilen,
  • setzt den Unternehmer/die Dienststellenleitung über die Annahme des PRAXIS-Angebots in Kenntnis, wenn Sie jetzt noch (oder jetzt erst recht) Beratungsbedarf hat und nimmt die nähere Vereinbarung mit dem Unternehmer/der Dienststellenleitung nach §§ 80 Abs. 3 bzw. 111 BetrVG; §§ 68, 44 BPersVG analog LPVG/LPersVG, § 30 MVG.EKD, analog MAVO vor,
  • erteilt PRAXIS den verbindlichen Auftrag zur Durchführung der Beratung.

Die Interessenvertretung kann ihren Beratungsbedarf auch gerichtlich durchsetzen, sollte es mit dem Arbeitgeber/der Dienststelle zu keiner Einigung hinsichtlich des Beratungsbedarfs und -aufwandes durch den Sachverständigen kommen.

Sie sollten PRAXIS bitte in diesem Falle umgehend informieren, damit wir Ihnen bei der Durchsetzung helfen können.

 

PRAXIS-Fortbildung und Beratung

  • bestätigt die Durchführung der Beratung / den Beisitz in der E-Stelle nach Erhalt des Auftrags und stimmt den Beginn und den Ort der Beratung mit der Interessenvertretung ab,
  • organisiert den Beratungsort, wenn PRAXIS den Auftrag dazu erhält,
  • führt die Beratung / den Beisitz in der E-Stelle wie vereinbart durch,
  • erstellt bei länger dauernden Beratungen / Beisitz monatlich Rechnungen, die eine genaue Aufschlüsselung der Einsatzzeiten enthalten.

 

Beisitzer des Betriebsrats in der Einigungsstelle

Wir können Ihnen zu den vorgenannten Themen geeignete PRAXIS-Sachverständige zur Teilnahme als Beisitzer in Einigungsstellen vorschlagen. Der Vorschlag enthält dann auch eine Beschreibung des bisherigen Werdegangs der PRAXIS-Sachverständigen.

 

Bitte informieren Sie sich unter Telefon 0 69/59 97 81 und fordern Sie unser Angebot.

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