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PRAXIS - politische Frühschoppen 

 

Eine verhängnisvolle Affäre!? - 

Wozu brauchen sich Betriebs- und Personalräte und Gewerkschaften?

 
Diskussion mit Betriebsräten, Gewerkschaftsvertreter/-n/-innen und der Wissenschaft 
bei Schmalzbrot, Brezeln, Wasser, Wein und Bier.

Sonntag, 16.03.2003

Einlass 10.30 h, 
Beginn 11.00 h, 
Ende gegen ca. 13.30 h. 

Im PRAXIS-Seminarzentrum, 
Brunnenstr. 25 B, 10119 Berlin, 
Tel 030 - 44 00 92 10, Fax 030 - 44 00 92 11
 hier finden Sie uns: Stadtplan, Anfahrtbeschreibung
 

Das ist das Thema unseres politischen Frühschoppens:

Das Verhältnis von betrieblichen Interessenvertretungen und Gewerkschaften bestimmt sich durch die rechtlichen Abgrenzungen, wie sie im BetrVG oder den Personalvertretungsgesetzen vorgenommen wurden. Daraus ergeben sich unterschiedliche Aufgabenstellungen. Darüber, wie sie wahrgenommen werden sollten, gibt es zwischen den Beteiligten unterschiedliche Auffassungen.

Gewerkschaften haben keinen direkten Vertretungs- und Verhandlungsanspruch für die Beschäftigten im Betrieb; Mitglieder der Interessenvertretung befürchten in Zukunft tarifvertragliche Regelungen betrieblich anpassen zu müssen.
Außerdem wird das Verhältnis durch den persönlichen Zugang der Mitglieder der Interessenvertretung und der Kolleg-/innen zur Gewerkschaft bestimmt.
Folgende Punkte spielen oft eine Rolle:

Aus Sicht der Interessenvertretung:

  • wenn man die Gewerkschaft braucht, ist sie nicht da,
  • was wissen „die“ denn schon von unserem Betrieb
  • die Gewerkschaften beeinflussen doch nur
  • die Gewerkschaften kümmern sich um alles mögliche, nur nicht um ihre eigentlichen Aufgaben
  • die Gewerkschaften sind viel zu ideologisch

Aus Sicht der Gewerkschaft:

  • die Mitglieder der Interessenvertretungen unterliegen zu sehr dem Druck der Arbeitgeber
  • im Betrieb kann nur wenig geregelt werden, da braucht es den objektiven Überblick
  • wir können auch nicht alles leisten, es gibt ja nicht nur den einen Betriebsrat/Personalrat
Dazu gehört sicher auch die Frage, ob das Verhältnis noch zeitgemäß ist, oder ob aus dieser Beziehung mittlerweile „eine verhängnisvolle Affäre“ wurde.

Der politische Frühschoppen dient dem Meinungsaustausch und der Formulierung von Ansätzen, das Verhältnis neu zu gestalten.

Wir erhoffen uns mit Ihnen eine lebhafte, spannende und kritische Diskussion.

Mit Ihnen diskutieren:

  Martin Dieckmann - Ver.di Bundesvorstand, Fachbereichsleiter

  Helmfried Hauch - Gesamtschwerbehindertenvertreter, BSR

  Dr. phil. Gerald Hines - Soziologe- wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundestag

Moderation : 

   Clemens Hoffmann - freier Journalist